Radtraining im Winter

Seit 1,5 Jahren fahre ich mittlerweile Rennrad, und das eigentlich ziemlich enthusiastisch. Seit April 2018 bin ich 5.600 km gefahren, viele Kilometer davon mittlerweile im Trikot des RC Dorff, einem Radclub im Aachener Land. Von diesen 5.600 km bin ich allerdings 95% zwischen April und August gefahren. Pro Jahr sind das also 7 Monate, in denen ich kein Rennrad fahre und kein Radtraining mache.

Ich bin ein Schönwetter-Fahrer.

Bei Regen, Schnee und Kälte fällt es mir enorm schwer mich auf mein Rennrad zu setzen. Meine Motivation, die im Frühjahr und Sommer enorm hoch ist, sinkt schneller als die Temperaturen. Bisher hat sie im September den Nullpunkt erreicht und das Rennrad setzt in der Wohnung Staub an.
Das soll sich ändern. Das wird sich ändern.
Rennradfahren tut mir körperlich und geistig enorm gut. Der körperliche Trainingseffekt war dieses Jahr echt bemerkenswert für mich. Meine erste 100-Meilen-Tour Ende August war ein krasses Erlebnis.
Ich merke aber auch, dass ich durch die Pause im Herbst/Winter enorm viel Fitness verloren habe, die ich mir dann zu Beginn meiner persönlichen Rad-Saison im April aufbauen muss. So geht es wahrscheinlich vielen Rennrad-Fahrer:innen, aber ich möchte, dass der Fitnessverlust so gering wie möglich ist.

Wie kriege ich denn Radtraining im Winter hin?

Aus meiner Sicht gibt es erstmal zwei grundlegende Möglichkeiten:
1. Ich packe mich in Thermokleidung, beisse die Zähne zusammen und zerre mich gemeinsam mit dem inneren Schweinehund in die Kälte.
2. Ich trainiere im Warmen.

Ich habe mich (vorerst) für die zweite Möglichkeit entschieden. Ursprünglich wollte ich mich für die Wintermonate bei einem Fitness-Studio anmelden und dann Spinning-Kurse besuchen. Leider bietet in Aachen so gut wie kein Studio eine monatlich kündbare Laufzeit an und ich habe keinen Bock auf 24-monatige Knebelverträge. Lediglich das WOF in der Pontstr. bietet für die studentische Kundschaft einen Monatsvertrag an.

Nun bin ich seit heute stolzer Besitzer einer Trainingsrolle, den Elite Suito. Der passt in die Wohnung und kann mit meinem Rennrad genutzt werden. Das große Highlight für mich persönlich:
Der Trainer ist smart, verbindet sich also mit dem Internet. Mit einem Bildschirm vor mir kann ich also quasi Computerspiel und Training miteinander verbinden. Darauf freue ich mich enorm.

Diesen Beitrag schreibe ich also in freudiger Erwartung der Trainingsrolle, denn bisher ist das Paket noch unterwegs. Ich werde aber ganz bestimmt nach ersten Tests und Trainingsfahrten einen weiteren Bericht zur Trainingsrolle schreiben. Mein Radtraining im Winter kann also beginnen.


Silver&Gold – kurzweiliges Familienspiel

Überblick

Art des SpielsFamilienspiel, Reisespiel, Kartenspiel
Kostencirca 10€
Anzahl Spieler:innen2-4
Altersempfehlungab 8 Jahren
Spieldauereine Runde etwa 10-20 Minuten
persönliche Bewertung 🐒🐒🐒🐒

Worum geht es?

Silver&Gold ist ein kurzweiliges und schnell erlerntes Familienspiel. Zwei bis vier Spieler:innen begeben sich in insgesamt 4 Spielrunden mit Hilfe von Schatzkarten auf die Suche nach Siegpunkten.
Durch das Ziehen von Expeditionskarten, die tetrisähnliche Muster für die Schatzkarten vorgeben, kreuzt jede:r Spieler:in Gebiete auf den Schatzkarten an und versucht alle Felder zu füllen.
So sammeln die Spieler:innen Schatzkarten, die Siegpunkte bringen. Als Bonus können noch Münzen und Palmen auf den Schatzkarten gesammelt werden und die Kombination von wertgleichen Schatzkarten bringt am Ende auch noch Zusatzpunkte.
Wer am Ende der vierten Spielrunde die meisten Punkte über Schatzkarten, Münzen und Palmen gesammelt hat, gewinnt das Spiel.
Eine ausführliche Anleitung findet ihr hier.

Die Regeln sind sehr schnell erlernt und verstanden. Der große Reiz des Spiels besteht darin, eine gute Strategie zu finden, um die Schatzkarten möglichst schnell vollständig auszufüllen. Jede Runde gestaltet sich anders und verlangt neue Strategien. In einem Spiel versucht man möglichst viele Schatzkarten auszufüllen, in einem anderen konzentriert man sich auf das Sammeln von Münzen und Palmen.
Nach etwa 20 Spielen habe ich ein Gefühl für erfolgsversprechende Strategien entwickelt . Grundsätzlich bietet das Spiel einen hohen Wiederspielwert mit dem Reiz immer bessere Strategien umzusetzen.
Jede Runde verläuft schnell und es gibt kaum Leerlauf für die Spieler:innen, da immer etwas zu tun ist. Allerdings ist die Interaktion zwischen Spieler:innen begrenzt, da man sich die meiste Zeit auf seine eigenen Karten konzentriert und knobelt, wo man die Kreuze setzt. Lediglich bei der Auswahl von neuen Schatzkarten können Spieler:innen sich gegenseitig beeinflussen.

Insgesamt bekommt man für etwa 10€ ein tolles Familienspiel, das einen hohen Wiederspielwert hat. Das Spiel passt in jeden Rucksack und kann unterwegs im Zug oder Auto gespielt werden. Toll finde ich auch, dass die Karten abwischbar sind und die Stifte direkt dabei sind.

Bilder

#1 wiwewa?

Wieso? Weshalb? Warum? Yet another blog. Und ich finds gut. Bibobo klingt für mich nach einem ersten Gefühl der Genialität zwar mittlerweile etwas beknackt, aber was soll’s. Ich kann mir die Adresse auf jeden Fall gut merken. Vielleicht geht es anderen ja ähnlich. Kennt ihr schon mein Maskottchen? Bibobo, den Schimpansen? Fotos folgen.

Worum geht‘s? Ums Radfahren, ums Lesen und um Brettspiele.

In erster Linie möchte ich über diese drei Themen genug Schreibstoff finden, um eine interessante Homepage zu gestalten, die auch noch gut aussieht. Aus persönlicher Sicht sind das schon hohe Anforderungen an mich selber.

Ich möchte lernen. Wie ich WordPress gut nutzen und einsetzen kann. Wie ich eine Seite ansprechend gestalten kann. Wie ich interessante Blogeinträge schreiben kann.

Ob diese Homepage nun viele Besucher:innen anzieht, ist für mich eher zweitrangig. Ich freue mich über alle, die hier vorbeischauen und ein paar Zeilen lesen. Als alter Sozialpädagoge freue mich natürlich auch immer über „konstruktive Kritik“.

Auf eine ausführliche Vorstellung von mir verzichte ich. Ich glaube, dass ein persönlicher Blog rund um meine drei Leidenschaften ohnehin genügend von mir preisgibt. Da braucht es keinen Steckbrief.

Stephan
35 Jahre
Sozialpädagoge
mag Pizza