Stationäre Aufnahme

Anruf bei Schwester Jeanette: Ich trage keine Corona- oder Influenza-Viren in mir, also kann es heute auf Station gehen.

Auf Station heißt es erstmal ankommen für mich. Eine ungewohnte Situation, ich war noch nie länger als eine Übernachtung am Stück im Krankenhaus. Ich lerne ein wenig meinen Zimmernachbarn kennen, sympathischer Kerl.

Nach nicht allzu langem Warten beginnt dann auch schon die Behandlung. Meine Ärztin klärt mich im Detail über die anstehende Behandlung auf. Dann hänge ich am Tropf. Zuerst gibt es als Vorspülung einen Medikamentencocktail und Kochsalzlösung. Danach startet die Immuntherapie, bei mir in den folgenden Stunden mit steigender Dosis die Antikörper verabreicht werden. Die Dosis startet bei 40ml/h und am Ende lief es mit 120ml/h.

Neben den Infusionen muss ich viermal am Tag eine Mundspülung machen. Eine der häufigsten Nebenwirkungen sind Entzündungen in der Mundhöhle.

So neigt sich der erste Tag zu Ende, mein persönliches Empfinden ist, dass ich alles gut vertrage bisher. Ich habe aber auch das Gefühl, dass alles erst ganz am Anfang steht. Ich denke, dass ich morgen dann die Chemotherapie-Medikamente dran sind.

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